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Finlandia-Halle

Finlandia Halle
 

Die Finlandia-Halle (finnisch: "Finnlandiatalo") gehört zu den schönsten und architektonisch interessantesten Gebäuden der finnischen Hauptstadt. Sie zählt zu den Wahrzeichen Helsinkis. Äußerlich weiß strahlend ist sie klar funktionell strukturiert und gehört von ihrer Gestaltung zum finnischen Funktionalismus. Die Halle ist schon von weitem deutlich erkennbar und äußerlich mit Carraramarmor verkleidet. Allerdings setzte das Klima Finnlands dem Marmor stark zu, sodass die meisten Marmorplatten ersetzt werden mussten. Alle Innenräume sind pragmatisch schlicht gestaltet. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Gestaltung wurde in der Halle eine einmalige Akustik geschaffen. In der Halle finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt und sie ist Heimat des philharmonischen Orchesters von Helsinki, das dort regelmäßig Konzerte gibt.

Die Halle wurde im Jahr 1971 eröffnet. Sie wurde gestaltet von dem Architekten Alvar Aalto, der als Vorreiter eines funktionalistischen Stils gilt. Der Kongressflügel der Halle wurde 1975 angebaut und fertiggestellt. Äußerliche Besonderheit der Halle ist, dass es von Weitem so aussieht, als würden Turm des Nationalmuseums und die Finlandia-Halle zusammen verschmelzen beziehungsweise eine Verbindung zueinander ergeben. Von Alvar Aalto wurden auch weitere Details, so unter anderem Möbel und Lampen, gestaltet. Der Konferenzsaal weist an seiner Nordfassade eine Reihe konvexer und konkaver Formen auf. Dadurch wird ein Kontrast zum weißen, funktionalen Stil des Hauptgebäudes hergestellt. Der Architekt verstarb ein Jahr nach Fertigstellung der Halle. Auch ein tolles Gebäude ist zum Beispiel das Reichstagsgebäude in Berlin und nicht nur in Helsinki gibt es was für die Besucher zu sehen.


In der Finlandia-Halle finden jährlich 200 Konzerte und 300 Kongresse statt. Das Hauptauditorium bietet 1.750 Besuchern Platz.

Im Jahr 1975 fand in der Halle das erste Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter Europas und der USA statt. Bei dieser "Konferenz über die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" wurde die KSZE-Schlussakte unterzeichnet, in der Vereinbarungen über Menschenrechte und Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem, technischem, wissenschaftlichem und umweltrelevantem Gebiet geregelt wurden. Weitere Ziele waren humanitäre Angelegenheiten und die Annäherung von Ost- und Westeuropa. 1997 fand in der Halle ein weiteres politisches Treffen, nämlich das zwischen dem US-Präsidenten Bill Clinton und dem damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin, statt. 2006 trat die Vollversammlung der EU-Regierungschefs in der Halle zusammen.

Hinter der Halle befindet sich ein Park, der Besucher zum Verweilen einlädt. Touristen erhalten ausführliche Führungen durch die Konzerthalle. Auskünfte über Termine für Führungen werden im Eingangsbereich der Finlandia-Halle gegeben.

 
 
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