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Suomenlinna

Suomenlinna Helsinki
 

Etwa zwei Kilometer vor dem Hafen Helsinkis befindet sich die aus sieben kleinen Inseln bestehende Inselgruppe "Suomenlinna". Die Inseln umfassen eine Fläche von weniger als einem Quadratkilometer. Auf Suomenlinna befinden sich die Reste einer großen Festungsanlage, die auf schwedisch "Sveaborg" und auf finnisch "Viapori" genannt wird. Der Hauptteil befindet sich auf den Inseln Kustaanmiekka, Susisaari, Pikku-Mustasaari, Iso-Mustassari und Länsi-Mustasaari, die durch Brücken oder Landaufschüttungen miteinander verbunden sind. Die Festung befindet sich auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit über 700.000 Besuchern jährlich, ein beliebtestes Ausflugsziel. Mit ihren Museen, Veranstaltungen, Restaurants und Cafés ist sie für alle Besucher ein Anziehungspunkt. Die Anlage wurde früher als "Gibraltar des Nordens" bezeichnet, was auf die ursprüngliche Bedeutung als strategische Schlüsselstellung des Ostseeraumes hinweist.

Suomenlinna ist durch eine Fährverbindung mit Helsinki verbunden. Die Verbindung wird im Sommer durch drei Fähren, die im fünfzehn- bis zwanzig-Minutentakt fahren, sichergestellt. Im Winter fährt eine Fähre etwa alle vierzig bis sechzig Minuten. Eine Überfahrt dauert etwa fünfzehn Minuten.


Für Kinder bieten sich Erkundungstouren in vielen Höhlen und Tunneln der Festung. Auch das dort befindliche U-Boot-Museum ist für Kinder ein Erlebnis. Besucher erhalten im Besucherzentrum viele Informationen. Dort befindet sich das Suomenlinna Museum, das eine Ausstellung über die Geschichte der Festung zeigt. Während des Sommers werden zusätzlich Führungen in englischer Sprache angeboten. Englischsprachige Führungen finden im Winter an den Wochenenden statt.

1748 begannen die Schweden mit dem Bau der Festung, da zu dieser Zeit Finnland zum schwedischen Königreich gehörte. Peter der Große gründete die Stadt Sankt Petersburg und erlangte eine immer stärkere Stellung im Ostseeraum. Aus diesem Grunde war für die Schweden der Bau einer Festung notwendig geworden. Während des russisch-schwedischen Krieges 1808 - 1809 besetzten russische Truppen Helsinki, wobei sie Suomenlinna nicht einnehmen konnten. Nach Verhandlungen kapitulierte der Kommandant am 3. Mai 1808. Die Festung wurde an die Russen übergeben, die anschließend ganz Finnland besetzten. Unter russischer Kommandantur erfolgte ein weiterer Ausbau. Nach Erlangung der Unabhängigkeit Finnlands 1917 ging die Festungsanlage an die Finnen zurück. Im Zweiten Weltkrieg befand sich auf den Inseln ein Stützpunkt. Die Anlage verlor später an Bedeutung und wurde 1973 vom finnischen Verteidigungsministerium aufgegeben.

 
 
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